Freitag, 2. August 2019

Sonnenuhrendorf Taubenheim

Hi, Annelie hier,

noch schnell ein sonniger Ausflug, bevor es regnet oder auch nicht. Zwar ist es manchmal recht angenehm, wenn die Sonne nicht so brennt, doch zu viele Wolken sind auch nicht der Renner.
Also haben wir noch einen gößeren Ausflug nach Taubenheim gemacht. Die Sonnenuhren in Krippen habe ich ja schon fotografiert, so dass ich nun neue erkunden wollte.
Sonnenuhrendorf Taubenheim bei Sohland
Es sollte aber mehr eine Erkundungstour werden. Also - den ersten Parkplatz mit Infotafeln angepeilt und - gleich die erste Infobroschüre gefunden. Schnell noch ein paar Fotos gemacht und weiter gefahren. An der nächsten Kreuzung hatte ich das Gefühl in die Nebenstraße abbiegen zu müssen - und noch einmal zwei Wanderbroschüren gefunden.
Der Weg dorthin dauert mit einem normalen Auto 1 1/2 Stunden, ich brauche etwa 2 Stunden, da ich gern entschleunigt fahre, da hab auch ich mehr von der Umgebung ;-).
Wenn wir also das Dorf genau erkunden wollen, muss ich das gut vorbereiten. Schön, dass die Parkplätze kostenfrei sind.

Vielleicht hast Du auch Lust den Ort mal zu besuchen.
Wir fahren auf jeden Fall wieder hin.
Ein recht schönes Wochenende
Deine Annelie

Sonntag, 28. Juli 2019

Warm und wenig Regen

Hi, Annelie hier,

viel warm und wenig Regen. Trotzdem machen wir unsere Ausflüge. Da wir nun die Schlösserkarte haben, wird sie auch genutzt, wo es nur geht. Der Barockgarten Großsedlitz gehört dazu.
Brunnen rechts neben dem Eingang in Großsedlitz
Dieser Brunnen befindet sich rechts und auch links neben dem Eingangstor. Leider sind sie leer, wie auch der Brunnen unterhalb des Eingangs im Innenbereich.
Brunnen unterhalb des Eingangs zum Barockpark
Jedoch ein Besuch lohnt sich immer, sogar mit Kindern, denn als wir dort ankamen, begann am Nachmittag eine Märchenlesung in der Orangerie.
Dieser Barockgarten ist sogar Rollstuhlfreundlich gestaltet.

Vielleicht begegnen wir uns mal in diesem Park.
Liebe Grüße
Deine Annelie

Mittwoch, 17. Juli 2019

Eine gute Tat

Hi Annelie hier,

Die letzte Wochen waren vollgepackt "bis zum geht nicht mehr"!

Doch ein bisschen Zeit blieb auch für eine gute Tat. Mit meinem Mann bin ich nach Machern in den Schlosspark gefahren. Hier ist ein großer Teich, um den ein guter Weg mit vielen Bänken angelegt ist. Seit vielen Jahren brütet ein Schwanenpaar im Schilf. Nun habe ich schon seit vorigem Jahr getrocknetes Weißbrot (es war mir hart geworden), das ich im Winter an die Enten füttern wollte. Leider fand ich nie den richtigen Teich für dieses Vorhaben, jetzt hatte ich die Gelegenheit.
Papa ist immer wachsam
Mama und die lieben Kinderlein
nach der Fütterung
Als Dank für das Futter ließ sich die Schwanenfamilie noch fotografieren, die Enten und Blässhühner schwammen schnell wieder weg. Doch die Schwäne blieben noch eine ganze Weile. Wir haben dann noch einen kleinen Spaziergang zur Apollo-Statue gemacht. Es war ein schöner Tag, auch wenn es etwas kühl war.
In diesem Schlosspark gibt es auch eine Pyramide und eine "Ritterburg", sowie den "Tempel der Hygieia", alle sind ansehenswert. An vielen Stellen sind Hinweistafeln angebracht.

Obwohl wir 1,5 Stunden mit dem Auto unterwegs waren, diesen Ausflug haben wir nicht bereut.
Der Park wie auch der Parkplatz ist kostenlos zu besichtigen, das Schloss ist ein Hotel und in einem Nebengebäude finden Veranstaltungen statt. Alles in allem ein Anziehungspunkt auch für Touristen.

Bis zum nächsten Bericht
Deine Annelie

Dienstag, 2. Juli 2019

Mittendrin ...

Hi Annelie hier,

am Sonntag habe ich mit meinem Mann einen Ausflug ins Herz von Dresden unternommen.
Ich habe am "Italienischen Dörfchen" geparkt und dann haben wir uns für den Zwinger entschlossen.
Filmkuppel Zwinger Xperience
Seit Samstag ist diese Filmkuppel zu besuchen. Hier wird die "Jahrhunderthochzeit 1719" auf einem 4 x 30 Meter großem Bildschirm präsentiert. Die Infos habe ich von einem Flyer, den ich mir mitgenommen habe.
Leider waren wir noch nicht drin, es war einfach zu viel los und mein Mann war müde. Wir hatten schon einen weiten Weg in luftiger Höhe hinter uns gebracht. Viel Sonne, wenig Sitzgelegenheiten und die zunehmende Wärme machten ihm zu schaffen.
Kronentor am Zwinger
So haben wird die Freude, noch einmal zum Zwinger zu fahren und dann mit der Schlösserkarten diese Sehenswürdigkeit zu besuchen.

Vielleicht habe ich Dich neugierig gemacht, unter www.dresden-Xperience.de findest Du weitere interessante Infos.

Liebe Sommergrüße
Deine Annelie



Freitag, 21. Juni 2019

Festung Königstein - ein Tagesausflug

Hi, Annelie war unterwegs!

Mein Mann hatte einen Arzttermin, der ausfiel, doch der Tag war für mich arbeitsfrei. Da mein Mann sich für dieses Jahr wieder einen Besuch auf Festung Königstein gewünscht hatte, fuhren wir kurzer Hand dort hin.
Friedrichsburg (Christiansburg) auf der Festung
Die ganze Festung zu umrunden haben wir nicht geschafft, trotzdem hat mein Mann 2,5 Stunden durchgehalten, ehe es dann zu warm wurde. Wir sind mit dem Festungsexpress hoch und wieder runter gefahren und nach ganz oben gibt es einen Fahrstuhl, auch wenn der Fußweg die schönere Aussicht hat. So konnten wir fast ebenerdig vom Fahrstuhl aus die nördliche Seite der Festungsmauer ablaufen und mal von oben auf die Elbe schauen, ganz im Hintergrund müsste die Bastei liegen.
Blick zur Bastei
Es war ein schöner Tag und ich bin stolz auf meinen Mann, dass er so gut mitgelaufen ist. Solche Ausflüge zeigen mir immer wieder: auch die Sächsische Scheiz ist einen Urlaub wert.
Gut, dass ich hier arbeite und wohne, so kann ich das ganze Jahr über Kurzurlaub machen.

Bis zum nächsten Ausflug.
Ein schönes Wochenende
Deine Anneli


Freitag, 14. Juni 2019

Die wüste Mühle im Trebnitzgrunde

Hi Annelie hier,

es ist sehr warm, wenn ich nachmittags von der Arbeit komme. Trotzdem möchte mein Mann raus in die Natur. Dann fahre ich möglichst auf schattigeren Straßen, auch weil diese nicht so befahren sind.
So habe ich gestern eine interessante Infotafel im Trebnitzgrund gefunden. Die Trebnitz ist ein Gebirgsbach, der bei Schlottwitz in die Müglitz fließt und in einem naturgeschützten Tal liegt.
Wüste Mühle mit dazugehöriger Sage
Alle Flüsschen wurden hier in der Gegend mit vielen Mühlen gesäumt. Die folgende Sage habe ich auf Sagenpfade gefunden:

Die wüste Mühle im Trebnitzgrunde

Dittersdorf

In das in der Nähe von Lauenstein liegende Dorf Dittersdorf ist auch das Dörfchen Neudörfel eingepfarrt, welches früher nur ein einziges Vorwerk war, zu dem der ohnweit davon im Grunde gelegene Eisenhammer, jetzt die Herrenmühle, gehörte. Beide Grundstücke waren vor langen Jahren im Besitz eines gewissen Pessel, der ein zwar reicher, aber ebenso habsüchtiger Mann war, dem alle Mittel recht waren, wenn sie nur zur Vergrößerung seines Mammons dienten. Einst ging derselbe in der Liebenauer Kirche, wohin das Vorwerk früher gepfarrt war, zur Communion, und sah, wie der Lauensteiner Schösser ein funkelnagelneues Goldstück als Opferpfennig auf den Altar legte. Da gab ihm der Teufel den bösen Gedanken ein, sich dieses Goldstückes zu bemächtigen, er wartete also, bis alle übrigen Communicanten an den Altar getreten waren, und als er nun als der letzte herzutrat, um die Hostie zu empfangen, stahl er mit gewandter Hand dasselbe vom Altar herab. Der Geistliche hatte jedoch den Frevel bemerkt, und als nun Pessel auf der andern Seite des Altars den Kelch empfangen sollte, zog jener ihn zurück, verkündete öffentlich seine Schandthat und verfluchte ihn Pessel wankte nach Hause, allein der Schreck und die Reue warfen ihn aufs Krankenbett, von dem er nicht wieder aufstand. Als nun aber einige Tage darauf in früher Morgenstunde ihn seine Hammerknechte nach Liebenau zu Grabe trugen, überraschte sie beim Eingänge des Trebnitzgrundes ein plötzliches Donnerwetter, sie stellten den Sarg am Rande einer Wiese hin und flüchteten in die im Grunde gelegene Mühle. Nachdem nach einem furchtbaren Donnerschlage das Gewitter sich verzogen hatte und sie aus der Mühle heraustraten, um den Leichenconduct wieder fortzusetzen, war der Sarg spurlos verschwunden und man glaubte, daß der Teufel denselben samt dem Inhalte entführt habe. Seit dieser Zeit aber erblickt man jede Mitternacht den Schatten des alten Pessels, der nach der Mühle zu herumirrt und mit schaurigem Geheul seine Leichenträger sucht und sie bittet, ihn doch zur Ruhe zu bringen. Durch diesen Spuk kam aber auch die Mühle selbst sehr bald in Verruf, Niemand wollte mehr dort mahlen lassen und noch weniger hatte Jemand in ihr Ruhe, woher es kam, daß sie bald von ihren Bewohnern verlassen ward und als Ruine für ewige Zeiten von dieser schauerlichen Geschichte Kunde giebt.
Quelle: Grässe Sagenschatz des Königreichs Sachsen

Auch eine zweite Sage ist auf dieser Tafel festgehalten:
Festgefahrene Wagen
Diese Brücke ist jetzt eine feste Brücke für eine heutige Straße gebaut, doch sicherlich fährt hier um Mitternacht kaum mehr ein Auto drüber, dafür ist diese Straße zu abgelegen und eher ein Geheimtip.

Falls Du auch ein Sage aus Deiner Nähe kennst, freue ich mich über eine Nachricht.
Ein recht ruhiges Wochenende
Dein Anneli



Montag, 10. Juni 2019

Zittauer Gebirge

Hi, Annelie meldet sich aus dem Urlaub zurück.

Das Zittauer Gebirge ist nach meiner Meinung ein Muss für jeden, der gern wandert.
Hochwaldturm und Hochwaldbaude
Das war der Blick von unserer Terrasse. Nur 8 Tage waren wir in unserer Ferienwohnung, doch die kurzen Ausflüge haben uns nur einen kleinen Einblick gegeben, was wir noch alle sehen könnten. So haben wir gleich unseren nächsten Urlaub gebucht.

Einen schönen Sommer
Deine Annelie













Heiß!

 Hi, Annelie hier. Zur geistigen Abkühlung Heiß! Gerade wurde im Radio gesagt, dass es in einigen Teilen hier in Sachsen 44° gemessen wurden...